Tier der Woche: “Katze Mabel”

01. Jan 2019


Wildfang Mabel ist ein Beweis dafür, wie eine Katze nach schwerer Krankheit aufblühen kann.
Das Findelkind wurde von aufmerksamen Passanten am Straßenrand gefunden und sofort den TSV übergeben. Mabels Augen waren hochgradig entzündet und die kleine Katze, die Ende Juli 2018 geboren wurde, musste sich einer schweren Augen-OP unterziehen, in welcher vorübergehend die Augen geschlossen werden mussten. Nach der OP war nicht sicher, ob ihr Augenlicht gerettet werden kann. Um sich zu erholen, kam sie auf eine Pflegestelle, wo sie regelmäßig ihre Medikamente bekam und der Heilungsprozess der Augen beobachtet werden konnte. Mabel brauchte viel Körperkontakt, da die fremde Umgebung, ungewohnte Gerüche und Geräusche, sowie neue Katzen für das blinde Katzenkind besonders beängstigend waren. Doch nach wenigen Tagen zeigte Mabel ihr großes Temperament. Sie fing auf leisen Pfoten an vorsichtig die Wohnung zu erkunden, lernte was Spielzeug ist und bevorzugte dunkle Orte, um sich auszuruhen. Nach zehn Tagen erfolgte eine weitere OP, welche die erlösende Nachricht brachte: Mabel kann sehen! Seitdem ist sie nicht mehr zu halten. Springen, spielen, erkunden, klettern und jagen gehören zu den liebsten Aktivitäten des sehr aktiven Kätzchens.
Schnell wurde klar, dass sie gleichaltrige Katzen zum spielen braucht. Deshalb kam sie auf eine andere Pflegestelle, wo Katzen in ihrem Alter sind. Sie freundete sich bald mit der Tigerdame Ziva an. Nichts ist vor den Beiden sicher. Sie fetzten wild durchs Haus und müssen überall dabei sein, sei es beim Duschen, Wäsche machen oder Wischen. Auch der katzensichere Garten wird seit neuestem erkundet und es gibt kein Halten mehr.
Am Abend liegt sie dann gern bei ihren Pflegeeltern mit auf der Couch und döst vor sich hin.
Mabel möchte gern mit ihrer Freundin Ziva in ein neues Zuhause mit späterem Freigang ziehen.
Bei Abgabe ist Mabel mehrfach entwurmt, gechipt, geimpft und kastriert.
Interessenten wenden sich bitte an Sandra Fürsich, Tel. (0176) 20 52 95 93.